Kurz Notiert (2)

NPD-Kundgebung in Oldenburg geplant

In unserem letzten Artikel haben wir ja bereits darauf hingewiesen, dass der Wahlkampf der NPD zur kommenden Landtagswahl ansteht.
Auch wenn es die Nazipartei entgegen ihrer Ankündigungen nicht geschafft hat, in Oldenburg und im Umland Direktkandidat_innen aufzustellen, ist sie bereits in den Wahlkampf eingestiegen.
Nachdem die Oldenburger NPD bereits erste Infostände durchführte, wird nun von Seiten des Landesverbands eine erneute LKW-Kundgebungstour geplant. Diese soll auch wieder Halt in Oldenburg machen. Letztes Mal fanden sich übrigens ganze 12 Neonazis am Julius-Mosen-Platz in Oldenburg ein.
Eine Vielzahl von Antifaschist_innen brachte den Nazis damals lautstarken Protest entgegen. Damit dies auch beim nächsten NPD-Auftritt so ist, und das NPD-“Flaggschiff“ dieses Mal vielleicht sogar endgültig versenkt werden kann, rufen antifaschistische und emanzipatorische Gruppen aus Oldenburg zum Protest auf. Achtet auf Ankündigungen.
Auch bringt die NPD den Einsatz sogenannter „Schulhof-CDs“, die neonazistische Musik und Propaganda enthalten, ins Gespräch. Es gilt, wachsam zu sein. Besonders freuen wir uns, wenn uns Infos über Aktionen der Nazis mitgeteilt werden.


Protest gegen die NPD in Oldenburg im Juli 2012

Gerichtsprozesse gegen die lokale Naziszene

Ein Jahr nach dem antisemitischen Farbanschlag auf den jüdischen Friedhof in Osternburg wurde nun einer der Täter, ein 21jähriger Neonazi aus Hude, zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Ein 23jähriger Neonazi aus Oldenburg stritt die Tat ab und wurde freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hat jedoch Berufung eingelegt. Auch nach dem Angriff auf das Haus eines Sexualstraftäters in Nordenham hat nun der Prozess gegen 6 Neonazis begonnen. Die Verhandlung wird fortgesetzt.

Wirbel um Andreas Böseleger

Im Open-Posting der Internetplattform „Indymedia“ tauchten in den letzten Wochen des Öfteren Meldungen über Andreas Böseleger auf. Böseleger, seines Zeichens Vorstandsmitglied des NPD-Unterbezirks Oldenburg, soll demnach aus der Partei ausgetreten sein und sich von ihr distanziert haben. Jedoch hat er bislang keinerlei Bemühungen gezeigt, seinen Ausstieg in irgend einer Form glaubhaft zu machen.

Nazi-Großaufmarsch in Magdeburg

Am 12.Januar wollen wieder Neonazis durch Magdeburg (Sachsen-Anhalt) marschieren. Im Zuge der Bombardierung der Stadt während des zweiten Weltkriegs versuchen die Nazis, die Geschichte umzudeuten, und deutsche Täter_innen zu Opfern zu machen. Auch aus Oldenburg wird es eine gemeinsame Anreise geben. Achtet auf Ankündigungen.