Archiv für Oktober 2015

Einladung zum ersten offenen antifaschistischen Treff

Wer sich für antifaschistische Politik interessiert und sich engagieren möchte, hat es oft nicht leicht, Räume und Ansprechpartner*innen zu finden. Vieles findet in geschlossenen Gruppen statt. Anschluss zu finden, ist oft nicht leicht.

Der Offene Antifaschistische Treff soll dem entgegenwirken und ein Raum für alle Menschen sein, welche sich mit dem Thema Antifaschismus auseinandersetzen wollen, Probleme mit Nazis haben oder einfach in einer netten Runde über die alltägliche Scheiße in Kaltland quatschen wollen.

In einem gemütlichen Rahmen kann der Treff ein Raum sein für Infoveranstaltungen, Vorträge, Filme, Austausch oder einfach einen Kneipenabend. Was passiert, entscheiden alle gemeinsam.

Nicht willkommen sind Mackertum, Dominanzverhalten, selbstgefälliges Dozieren, Sexismus, Homophobie, (israelbezogener) Antisemitismus, Verschwörungsideologien, Rassismus und Nazis.

Ansonsten laden wir alle Menschen ein zum ersten Treffen am 26.10.2015 um 20.00 Uhr ins Alhambra, Hermannstr. 83 in Oldenburg zu kommen.

Die nachfolgenden Treffen finden dann immer am 3. Montag im Monat um 20.00 Uhr im Alhambra statt.

Weitere Infos findet Ihr auf dem Blog vom offenen antifaschistischen Treff

Dokumentation: Nazischmierereien in Oldenburg

In der vergangenen Nacht waren Neonazis nicht nur im Umfeld der in Vorbereitung befindlichen Unterkunft für Geflüchtete am Stubbenweg in OL-Etzhorn unterwegs, sondern auch in mehreren anderen Stadtteilen. Wir dokumentieren die rassistischen und nationalsozialistischen Schmierereien in einer Fotostrecke:


Schmierereien am Netto-Gebäude neben dem Poco-Markt in Oldenburg-Osternburg

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OL-Etzhorn: Entwarnung?

Update: Auch wenn die angekündigten täglichen Treffen bislang nicht stattfanden, kann keine Entwarung gegeben werden. Zwar gelingt es den Neonazis derzeit nicht, viele Menschen zu mobilisieren oder an rassistische Ressentiments in der Bevölkerung anzudocken, dennoch bleiben sie zumindest punktuell aktiv und versuchen, ihre Propaganda auf der Straße sichtbar zu machen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag waren Neonazis im Umfeld der derzeit vorbereiteten Unterkunft für Geflüchtete am Stubbenweg unterwegs, sprühten rassistische Parolen und verklebten Sticker und Plakate.

Fotos von der Facebookseite „Refugees Welcome in Oldenburg“

Ursprüngliche Meldung:
Entgegen der Ankündigungen kam es in dieser Woche zu keinen rassistisch motivierten Treffen vor der geplanten Unterkunft für Geflüchtete am Stubbenweg in Oldenburg-Etzhorn. Offenbar hat die lokale Neonaziszene mit massiven Mobilisierungsproblemen zu kämpfen. Lediglich ein kleiner Trupp NPDler verteilte am Montag Abend, 12.Oktober 2015, im Schutze der Dunkelheit Flyer im angrenzenden Wohngebiet, verschwand aber auch schnell wieder.

Es ist also derzeit nicht davon auszugehen, dass sich der rassistische Mob regelmäßig vor der geplanten Unterkunft versammeln wird. Trotzdem gilt es, gerade in Oldenburg-Etzhorn, wo auch Eckhard Aden, Vorsitzender des NPD-Unterbezirks Oldenburg wohnt, aufmerksam zu sein und auf jegliche Versuche rassistischer Mobilisierung unmittelbar zu reagieren.

OL-Etzhorn: Neue Flyer aufgetaucht, rassistische Hetze jetzt täglich geplant

Gestern floppte eine versuchte rassistische Mobilisierung im Oldenburger Stadtteil Etzhorn. Nur einen Tag später tauchten neue Flyer auf, die sich nicht nur noch eindeutiger in rassistischen Ressentiments versuchen, sondern nun auch dazu aufrufen, sich täglich um 18.00 Uhr, an den Wochenenden um 12.00 Uhr, vor der geplanten Unterkunft für Geflüchtete zu versammeln.

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OL-Etzhorn: Mehr als 300 Menschen bekunden Solidarität mit Geflüchteten – Nazimobilisierung floppt

Nachdem kurzfristig bekannt wurde, dass in Oldenburg-Etzhorn eine Unterkunft für ca. 500 Geflüchtete entstehen soll, tauchten im Stadtteil Plakate auf, die zu einem „Spontantreffen zur Diskussion“ am Samstag Mittag aufriefen. Die inhaltliche Schwerpunktsetzung (es sollten die „Folgen für die umliegenden Gewerbetreibenden und Anwohner“ diskutiert werden) ließ schon im Vorfeld darauf schließen, dass dieser Aufruf aus der Neonaziszene kommt, getarnt als Diskussionsrunde für Anwohner*innen.


Neonazis am Rande der geplanten Unterkunft für Geflüchtete im Gespräch mit der Polizei
Foto: recherche-nord

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