Archiv für Dezember 2015

Achtung: Facebookseite „Antifa Oldenburg“ ist ein Fake

Die am 07.12. gegründete Facebook Seite „Antifa Oldenburg“ kommt nicht von uns und ist ein Nazi Fake. Als eigene Website sowie als angegebene Mail-Adresse werden unsere Blog- und Mail-Adresse verwendet.
Wenn ihr uns einen Gefallen tun wollt, könnt ihr alle diese Seite bei Facebook melden, sodass sie schnell wieder offline ist.
Verbreitet diese Info, damit niemand aus Versehen annimmt, dass wir das sind und sich somit in Gefahr bringt.

Fake Antifa Facebook Seite „Antifa Oldenburg“

Einladung zur Diskussion in Eversten

Hiermit möchten wir zu der Infoveranstaltung der Stadt Oldenburg die neu errichtete Containersiedlung für Geflüchtete in Eversten betreffend einladen. Diese wird am 7.12. um 18 Uhr in der Aula des Gymnasiums Eversten, Theodor-Heuss-Straße 7 stattfinden.
Nach dem erfolgreichen Verhindern der „Anwohnerversammung“ am 30.11., bei welcher mit rassistischer Stimmungsmache gerechnet werden musste, wünschen wir uns eine zahlreiche Teilnahme an der offiziellen Infoveranstaltung. Dies könnte dazu dienen, den Anwohner*innen ihre Sorgen und Ängste zu nehmen und eine Diskussion fern von Rassismus zu führen.
Des Weiteren deutet vieles darauf hin, dass als „Besucher*innen“ auch Mitglieder der NPD sowie weitere Neonazis auftauchen werden.
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Stellungnahme zur antifaschistischen Mobilisierung nach Eversten und zum NWZ-Artikel „Anlieger fühlen sich in die rechte Ecke gestellt“ vom 01.12.2015

Als am 28.November 2015 anonyme Flugblätter auftauchten, die zu einer „Anwohnerversammlung“ im Stadthotel Eversten anlässlich der geplanten Errichtung von Containerunterkünften für Geflüchtete aufriefen, gab es für uns mehrere Anhaltspunkte, die uns befürchten ließen, dass auf dieser Versammlung rassistische Stimmungsmache betrieben werden sollte.

Bereits im Oktober tauchten Flyer für ein „Spontantreffen zur Diskussion“ vor der damals in Planung befindlichen Unterkunft am Stubbenweg in Oldenburg-Etzhorn auf. Auch dort gab es wegen der Anonymität der Flyer und der Wortwahl Befürchtungen, dass es bei diesem Treffen um rassistische Stimmungsmache gehen sollte. Außerdem tauchten im Umfeld der Unterkunft Aufkleber und Flugblätter der NPD und anderer Neonaziorganisationen auf.

Generell erleben wir momentan eine Stimmung der Ablehnung, Ressentiments und rassistischer Hetze, die unter anderem vermehrt zu Übergriffen und Brandanschlägen führt.Wegen dieser generell beunruhigen Gesamtsituation erschien es uns schon in Etzhorn notwendig, mit vielen Menschen frühzeitig zu reagieren, damit rassistische Stimmungsmache sowie Vernetzung und Organisierung von Neonanzis und „besorgten Bürger*innen“ unterbunden werden kann. Szenarien wie in Freital oder Heidenau zeigen was passieren kann, wenn eine frühzeitige antirassistische Intervention zu schwach ist oder ganz ausbleibt.


ca. 30 Antirassist*innen protestierten gegen eine geplante „Anwohnerversammlung“ vor dem Stadthotel Eversten

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