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Neue Antifagruppe in Oldenburg

Seit Kurzem gibt es in Oldenburg eine neue Antifagruppe. Die „emanzipatorische Antifa Oldenburg“ präsentiert sich seit kurzem mit einem eigenen Blog im Internet. Wir freuen uns sehr darüber und wünschen viel Erfolg!

Kundgebung gegen Rassismus und völkischen Wahn zur konstituierenden Stadtratssitzung

Wie bereits vor fünf Jahren, wird es auch zur nächsten konstituierenden Stadtratssitzung in Oldenburg Proteste geben. Zwar ist die NPD nicht mehr im Rat vertreten, dafür zwei Vertreter*innen der AfD sowie ein ALFA-Mitglied. Diese neuen Mandate stellen ein Symptom für den zunehmenden Rassismus und Nationalismus in der Gesellschaft dar, der auch in anderen Parteien mittlerweile offener artikuliert wird.

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Einladung zum ersten offenen antifaschistischen Treff

Wer sich für antifaschistische Politik interessiert und sich engagieren möchte, hat es oft nicht leicht, Räume und Ansprechpartner*innen zu finden. Vieles findet in geschlossenen Gruppen statt. Anschluss zu finden, ist oft nicht leicht.

Der Offene Antifaschistische Treff soll dem entgegenwirken und ein Raum für alle Menschen sein, welche sich mit dem Thema Antifaschismus auseinandersetzen wollen, Probleme mit Nazis haben oder einfach in einer netten Runde über die alltägliche Scheiße in Kaltland quatschen wollen.

In einem gemütlichen Rahmen kann der Treff ein Raum sein für Infoveranstaltungen, Vorträge, Filme, Austausch oder einfach einen Kneipenabend. Was passiert, entscheiden alle gemeinsam.

Nicht willkommen sind Mackertum, Dominanzverhalten, selbstgefälliges Dozieren, Sexismus, Homophobie, (israelbezogener) Antisemitismus, Verschwörungsideologien, Rassismus und Nazis.

Ansonsten laden wir alle Menschen ein zum ersten Treffen am 26.10.2015 um 20.00 Uhr ins Alhambra, Hermannstr. 83 in Oldenburg zu kommen.

Die nachfolgenden Treffen finden dann immer am 3. Montag im Monat um 20.00 Uhr im Alhambra statt.

Weitere Infos findet Ihr auf dem Blog vom offenen antifaschistischen Treff

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Screenshots vom 20.April 2015

Kritische Auseinandersetzungen mit den „Friedensmahnwachen“ in Oldenburg

Wir wollen an dieser Stelle den Link „beuteltiger_inherzrasen“ empfehlen. Hier werden Texte gesammelt, die sich kritisch mit den Oldenburger „Friedensmahnwachen“ auseinandersetzen. Diese Mahnwachen sind eine Plattform für antisemitische Verschwörungstheorien. Unter anderem ist dort seit zwei Wochen der Oldenburger Verschwörungsideologe Werner Altnickel zu Gast, um z.B. davon zu erzählen, dass Deutschland noch immer von den USA besetzt sei. Darüber hinaus vergleicht er Massentierhaltungsanlagen mit nationalsozialistischen Konzentrationslagern und relativiert damit die Shoah. Auch berichtet er unter dem Applaus der Teilnehmer_innen, dass das Deutsche Reich immer noch bestehen würde. Nicht umsonst bekleidete Werner Altnickel für eine Zeit das Amt des „Reichsumweltministers“ in einer sogenannten „Exilregierung“.

Seitens der Organisator_innen und Teilnehmer_innen erfolgt keine Distanzierung zu antisemitischen und völkisch-nationalistischen Inhalten. Im Gegenteil – sie werden frenetisch bejubelt.

Mehr Infos, auch zu anderen Verschwörungsideolog_innen, die in Oldenburg aufgetreten sind, gibt es auf beuteltiger_inherzrasen


Der ehemalige „Reichsumweltminister“ Werner Altnickel spricht auf der Oldenburger „Mahnwache für den Frieden“
Foto: Hubertus von Stein

Aktionsbündnis gegen LGBITQ*-Feindlichkeit

Am 19.​07. soll in Wil­des­hau­sen ein so­ge­nann­ter „Hei­lungs­got­tes­dienst“ und „Hei­lungs­se­mi­na­re“ in der vom Land­kreis fi­nan­zier­ten Mu­sik­schu­le statt­fin­den. Hier soll dann unter an­de­rem Ho­mo­se­xua­li­tät „ge­heilt“ wer­den kön­nen. Die Frei­en Chris­ten Wil­des­hau­sen haben hier­zu den Ham­bur­ger Dia­be­to­lo­gen Dr. Arne Elsen ein­ge­la­den. Die­ser gibt vor, Ho­mo­se­xu­el­le hei­len zu kön­nen, als wenn dies eine Art Krank­heit wäre.

Wir haben kein Bock auf an­geb­li­che „Schwu­len­hei­ler“ und Fun­dichrist*innen!

Mehr Infos gibt es unter der Kampagnenseite gegen LGBITQ*-Feindlichkeit